Winter 2018 / 2019: Warmer Wohnraum für ALLE!

Wir haben das Glück, in unseren Bauwagen zu wohnen, die auch im Winter dank Ofen schön mollig-warm sind. Bei uns muss keine*r frieren: Irgendwie kommt die „Kohle“ für Holz immer zusammen. Doch warum betonen wir das an dieser Stelle?

Wir sind uns bewusst darüber, dass ein warmes Zuhause leider überhaupt keine Selbstverständlichkeit ist. Jedes Jahr werden in diesem wirtschaftlich strotzenden Land Menschen die Versorgungsleitungen in ihren Wohnungen abgedreht. Warum? Weil diese strotzende Wirtschaft auf einem auf Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung basierenden System beruht, in dem Menschen unter jeder Würde behandelt und ausgebeutet werden. Menschen werden hier als Kapital, als Ressourcen, betrachtet, die nur so lange die Wertigkeitskriterien des Systems erfüllen, wie sie Rendite erzielen. Es ist eine Schande, dass selbst in einem der reichsten Länder der Welt Menschen frieren müssen, teils überhaupt keine Bleibe haben oder gar hungern – als System-bedingt unvermeidliche Verlierer*innen, hervorgezwungen durch immer dieselbe strukturelle Gewalt.

Wir sehen keinen Weg zur wahren Heilung dieser klaffenden Wunden im agonierenden Leib der Menschheit, solange das kapitalistische System fortbesteht. Dennoch fordern wir die demokratisch legitimierten Autokrat*innen und Kapitalist*innen dazu auf, Egoismus, Selbstherrlichkeit und Renditewahn einen Spalt weit bei Seite zu schieben und dafür Sorge zu tragen, dass wenigstens hier kein Mensch in der Wohnung frieren oder gar auf der Straße leben muss.

Wir kämpfen weiter mit unseren Verbündeten der Kampagne für bezahlbaren Wohnraum für die Wiedereinführung einer kommunalen Wohnungsgenossenschaft und fordern darüber hinaus WARMEN WOHNRAUM FÜR ALLE!

September 2017: WabOS als Wohnzimmer

Am 18.09.2017 erschien in der online-Ausgabe der Lokalpresse ein Foto-Bericht über unser grünes Wohnzimmer. Wenn in der Reihe „Osnabrücker Wohnzimmer“ auch wenig Platz für Inhalt ist, so war der Beitrag mit dem Namen „Viel Freiraum im Freien: Leben in der Wagenburg“ doch eine ganz nette Werbung für uns.

Große Neuigkeiten in puncto Bleiberecht gibt es nämlich nicht, weil zur Zeit noch die Gutachten seitens der Behörden bezüglich der B-Pläne im Bereich des Finkenhügels erstellt werden. Daher haben wir während einiger ruhigerer Wochen einfach mal wieder in unseren kleinen und in unserem großen Wohnzimmer „ganz schlicht“ gewohnt. – Und das ist ja das, was wir am liebsten tun, und ein ganz simpler der vielen Gründe, warum wir unseren Wagenplatz erhalten wollen!

Der Flohmarkt am 09.09. lief trotz wetterwidriger Umstände. Es wurde viel bei und mit uns geklönt und hat Spaß gemacht! Vielen lieben Dank an alle, die in unserem grünen Wohnzimmer dabei waren!

17. August 2017: Pressemitteilung #008

Vor einiger Zeit haben wir uns mit den Nutzer*innen der Kleingärten am Corneliusweg (/ Richard-Wagner-Straße, auch Westerberg) solidarisiert.

Am 10. August 2017 wurde in der Lokalpresse gemeldet, dass die Osnabrücker CDU sich nun gegen eine Wohnbebauung auf der Fläche der Kleingärten positioniert. Auch wenn das Thema wohl noch nicht ganz vom Tisch ist, freuen wir uns ausdrücklich mit dem Kleingärtner*innenverein West darüber!

Die Argumentation der CDU für den Erhalt der Kleingärten anstelle einer Wohnbebauung entspricht im Wesentlichen unserem Wortlaut, was den Erhalt der Grünflächen Am Hirtenhaus bei uns und unserer WabOS betrifft. Denn: Bereits seit über einem Jahr plädieren wir dafür, dass die Flächen Am Hirtenhaus “wirklich ein schönes Stück Osnabrücker Natur, das wir nicht ohne Not zerstören sollten,“ sind, “zumal auf diesem Fleckchen Erde 'ja auch Gemeinschaft stattfindet'”. Des weiteren “leisten (die Flächen) einen wichtigen Beitrag zu einem guten Stadtklima und einer besseren Luftqualität”, wie auch neueste Untersuchungen der Stadt zeigen...

Nach wie vor gilt für unseren Fall zusätzlich, dass wir bereits Wohneinheiten darstellen, und es keinen Sinn ergibt, die bestehenden sozialen und naturfreundlichen durch weniger soziale und naturfreundliche mit einem immensen Kosten- und Ressourcenaufwand zu ersetzen.

Da die CDU bei der Schaffung von Wohneinheiten “aber die grünen Finger und Frischluftschneisen nicht beeinträchtigen” will, wäre es dringend an der Zeit, dass sie sich, wie andere Fraktionen es bereits getan haben, klar und deutlich für das Konzept des WabOS e. V., welches den Erhalt der Flächen Am Hirtenhaus beinhaltet, ausspricht.
Die WabOS begrüßt jeden umweltschutz- und gemeinschaftsfördernden Gedanken seitens aller Parteien, bangt jedoch nach wie vor um ihre Existenz.

Die vor über einem halben Jahr gestartete online-Petition für den Erhalt der WabOs bleibt aktiv und gewinnt weiterhin an Unterzeichner*innen. Sie ist zu finden bei www.change.org unter dem Suchbegriff "WabOS" oder unter diesem Direktlink.

26. Mai 2017: Freiraum- & Wagenburg-DEMO Osnabrück

        

Für mehr Freiräume und Selbstverwaltung! Gegen die Gentrifizierung der Städte! Alternatives Wohnen fördern! WabOs bleibt!!!

Freiräume geben Menschen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft, Sexualität und sozialem Status die Möglichkeit, sich in einem nicht-kommerziellen Rahmen zu entfalten. Dies ist sonst in der bestehenden Gesellschaft aufgrund der Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse kaum möglich.

Entgegen der Vereinzelung im kapitalistischen Alltag steht hier ein basisdemokratisches Miteinander im Vordergrund, an dem alle mitwirken können. Sei es in einem selbstverwalteten Zentrum wie dem SubstAnZ oder durch das Leben auf einer Wagenburg wie der WabOs.

Allzu oft sind unsere Ideen und Projekte in Gefahr.

Mieterhöhungen und Bauvorhaben, in letzter Instanz Räumungen, bedrohen viele selbstverwaltete Zentren und Wagenplätze. Doch Gentrifizierungsprozesse betreffen alle.

Auch die Zukunft der WabOs (Wagenburg Osnabrück) ist ungewiss, seitdem klar ist, dass die Stadt Osnabrück die von uns genutzte Fläche am Westerberg als Bauland verschandeln möchte.

Seit 20 Jahren wohnen hier Menschen in ihren selbst (aus-) gebauten Bauwagen auf einem Platz im Grünen und gestalten auf kreative Art und Weise ein „sozial und ökologisch nachhaltiges“ Stückchen Stadt. Wir bieten Vielfalt!

Von der Stadt heißt es nur lapidar: Alternatives Wohnen schön, aber Wohnraum muss her.“ Unser Zuhause stellt bereits bezahlbaren(!) Wohnraum dar. Und noch viel mehr!

Gegen dekadente Bauklötze anstelle von Bauwagen auf den letzten Stücken Natur in der Stadt!!!

Wir – und all die Tiere und Pflanzen auf unserem Platz – wollen nicht irgendwo anders hin. Wir sind hier zuhause!!!

Deshalb rufen wir auf, an der Freiraum-und Wagenplatz-Demo am 26.05.2017 teilzunehmen. Treffpunkt: 16 Uhr, Hauptbahnhof Osnabrück.

Abends Ausklang bei Essen & Trinken aufa WabOs

Alle Redebeiträge und Aufrufe der WabOs, des SubstAnZ und der LiKOS (Libertäre Kommunist_innen Osnabrück) finden sich hier. Ein Redebeitrag von der open-border-Gruppe ist hier aufzurufen sowie ein Beitrag zum solidarischen Gruß aus Wien von der Wagengruppe Treibstoff hier. Weil Rassismus in Osnabrück leider alltäglich ist, gibt es aus aktuellem Anlass auch einen Beitrag der no lager Gruppe.

Anfang Mai 2017: Es geht ums Ganze!

Am Donnerstag, den 11.05.2017, wird im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt über eine Änderung des Bebauungsplans Nr. 616 verhandelt. Für uns geht es dabei im wahrsten Sinne des Wortes ums Ganze, da nicht nur unser Fortbestand an Ort und Stelle, sondern auch unser Antrag auf die Erweiterung der WabOS Thema sein wird. Die Vorlage des TOPs findet ihr hier. Unterstützung im und am Sitzungssaal (diesmal ausnahmsweise im Stadthaus 1, Natruper-Tor-Wall 2, Sitzungsraum 717/718) ab 17 Uhr ist herzlich willkommen!

In der online-Ausgabe der Lokalzeitung noz wurde dazu und zusammen mit einer ersten Ankündigung unserer Demo bereits etwas berichtet.

22. Februar 2017: Pressemitteilung #006

Betreff: Ende der frühzeitigen Bürgerbeteiligung; Wagenburg erhält Unterstützung durch das SubstAnZ und 23 weitere Institutionen

Die Bewohner*innen und Nutzer*innen der Wagenburg Osnabrück (WabOS) warten mit Spannung auf die Ergebnisse der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zu den Bebauungsplänen Nr. 616 (und 617), welche am 03.02.2017 zu Ende gegangen ist.

Es bleibt nach wie vor klarzustellen, dass die Bebauungspläne, so wie sie in der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zur Diskussion gestellt wurden, weder einen kompletten noch einen langfristigen Erhalt der von der WabOS seit fast 20 Jahren genutzten Fläche garantieren, obwohl die kommunalen Parteien das ökologische und gemeinschaftliche Wohnprojekt laut eigener Aussagen grundsätzlich als eine Bereicherung für die Stadt anerkennen.

Da die Entscheidung über den Verbleib unserer konstruktiv-alternativen Wohnform am Finkenhügel weiterhin in den Händen der kommunalen Organe liegt und die strategischen Ziele der Stadt in diesem Fall bislang nur auf die Schaffung von (anderen) Wohneinheiten reduziert und dem Streit um die Westumgehung unterworfen werden, sind wir umso erfreuter über die immer breiter werdende Unterstützung für unseren Freiraum:

Zum Einen läuft unsere online-Petition, die wir Anfang September des vergangenen Jahres gestartet haben, trotz des Überreichens von ca. 7.700 (auch analogen) Unterschriften stellvertretend an Herrn Oberbürgermeister Griesert im Dezember weiter und wurde allein in den vergangenen zwei Monaten noch von mehreren Hundert weiteren Menschen unterzeichnet.

Zum Anderen aber wurde gestern der Stadt Osnabrück ein von 23 Gruppierungen aus den Bereichen Politik, Umwelt, Wohnen und Musik unterzeichneter offener Brief zusammen mit einer Solidaritätserklärung des selbstverwalteten / autonomen Zentrums SubstAnZ geschickt.

14. Dezember 2016: Pressemitteilung #005

Betreff: Sitzung des Osnabrücker Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt vom 08.12.2016 / Artikel “CDU und SPD geben Weststraße nicht auf – Große Einigkeit im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt: Die Wagenburg soll bleiben” (NOZ, 10.12.2016)

Die Wagenburg begrüßt die Entscheidung der Parteien (namentlich FDP, Grüne, Linke, SPD und CDU), unser gemeinschaftliches Wohnprojekt als eine Bereicherung für die Stadt anzuerkennen. Wir sind positiv überrascht über das Zugeständnis, am Finkenhügel bleiben zu können.
Dabei bleibt jedoch klarzustellen, dass die Bebauungspläne, so wie sie in der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zur Diskussion gestellt werden, weder einen kompletten noch einen langfristigen Erhalt der von uns genutzten Fläche garantieren.
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass sich die Bürger*innen aktiv mit der Thematik auseinandersetzen und von dem Recht, ihre Stimme zu erheben, Gebrauch machen. Die in unserem Konzept geforderte Erweiterung unserer Wagenburg auf das Nachbargrundstück zielt nicht nur auf den dringenden Bedarf nach mehr Raum für Bauwagenleben ab, sondern auch auf den Erhalt der ehemaligen Hausgärten Am Hirtenhaus. Denn die dortigen Grünflächen stellen ein besonderes urbanes ökologisches Kleinod dar.
Wir rufen dazu auf, die Beplanung der Abschnitte Nr. 616 und 617 nicht den noch immer andauernden Streitigkeiten der Osnabrücker Parteienlandschaft um die Weststraße zu überlassen. Wir fordern die strategischen Ziele der Stadt nicht auf die Schaffung von Wohneinheiten zu reduzieren. Vielmehr ist es für eine positive Entwicklung dieser Stadt notwendig, progressive Impulse umzusetzen und unkonventionelle, nachhaltige Ideen zu verwirklichen.

Wir laden die Presse und Interessierte dazu ein, am Dienstag, den 20.12.2016, bei der feierlichen Übergabe der ersten Unterschriften unserer (online-) Petition oder  dabei zu sein. Die Übergabe findet im Büro des Herrn Oberbürgermeister Griesert in der Bierstraße 28 um 17 Uhr statt.

11. November 2016: Hasepost

Am 11.11.’16 berichtete erstmals auch die Osnabrücker online-Zeitung Hasepost über uns. Unter dem Titel „Mösers Meinung – zum Thema ‚Osnabrücker Wagenburg'“ findet ihr den prima Artikel hier.

politix@Oznabrooklyn

Im Folgenden findet ihr Links zu einigen Gruppen, die die Welt in Osnabrück – und weit darüber hinaus – sozialer, ökologischer und bunter machen wollen. Wir haben hier eine vielfältiges Sammelsurium zusammengestellt, unabhängig vom Grad der Radikalität der Gruppierungen. Klickt euch durch, informiert euch, schaut dort vorbei – egal wo, macht was!!!

abseits – Osnabrücker Straßenzeitung

adfc – lokale Kreis-Gruppe des Allgemeinen Fahrradclubs für Stadt und Land Osnabrück

Aktionszentrum Dritte Welt – u. a. Eine-Welt-Laden Osnabrück

Albert-Schweitzer-Stiftung – Ortsgruppe für unsere Mitwelt

Amnesty International – (nicht nur) Hochschulgruppe Osnabrück

Anti-Atom-Gruppe Osnabrück – Für den Atomausstieg!!!

attac – Ortsgruppe Osnabrück

avanti! – Verein zur politischen, kulturellen und sozialen Bildung sowie der internationalen Begegnung

BEPO – Bürgerinitiative zum Erhalt und zur Pflege des westlichen Naherholungsgebietes Osnabrück e. V.

Bezahlbarer Wohnraum – Kampagne eines breiten Bündnisses in Osnabrück mit diversen Forderungen und Ansätzen zum fundamentalen Thema Wohnen

BUND – Friends of the Earth Ortsgruppe Osnabrück, eine Jugend-Gruppe gibt es auch!

Café Résistance – Offener antifaschistischer Treff Osnabrück

CSA-Hof Pente – community supported agriculture bei Osnabrück

Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge / Hilfe für Geflüchtete

Flüchtlingshilfe Rosenplatz – Praktische Hilfe für Solidarität und gegen Ausgrenzung im Viertel um den Rosenplatz

Freie Schule Osnabrück – Initiative zur Gründung einer freien alternativen Grundschule in der Stadt

FreiZeit für Flüchtlingskinder – praktische Hilfe in und um Osnabrück

Greenpeace – Ortsgruppe Osnabrück, eine Jugend-AG gibt es auch!

Hanffreunde Osnabrück – Für die Legalisierung von Cannabis

Initiative für Tierrechte Osnabrück – Veganismus und Tierrechte (nicht nur für Studierende)

jako – Jugendantifa Kreis Osnabrück

Kleine Strolche – Linke Hochschulgruppe (Uni Osnabrück)

Lega S Jugendhilfe – Therapie & Umweltbildung Nackte Mühle

LiKOS – Libertäre Kommunist*innen Osnabrück

NABU – Gruppe des Naturschutzbunds

No Lager – Antirassistische Gruppe Osnabrück

Osnabrück alternativ – Linker Terminkalender

Riot Shocker Crew – Fan-Gemeinschaft für das 2. Team des Rollstuhl-Sport-Clubs (RSC) Osnabrück

Rote Hilfe – Ortsgruppe Osnabrück

Solarenergieverein Osnabrück e. V. – Beratung für friedliche und umweltfreundliche Energien

Solidarity City Osnabrück – Netzwerk für eine solidarische Friedensstadt, auch wir als WabOS sind dabei.

Stadtbahn-Initiative Osnabrück – Für die Wiedereinführung einer Stadtbahn in Osnabrück

SubstAnZ – Selbstverwaltetes Zentrum Osnabrück

Umweltforum Osnabrücker Land e. V. – Dachverband der Natur- und Umweltschutzvereine in Stadt und Landkreis Osnabrück

Untergrund Osnabrück – Osnabrücker Luftschutzbunkern auf der Spur: Gegen das Vergessen!

Viele weitere Gruppen und Aktionen findet ihr auf den Seiten des alternativen Terminkalenders Osnabrück.

Wenn ihr das doofe Gesichtsbuch nutzt, könnt ihr auf einige andere Gruppen zugreifen, wie z. B. den Verein „Osnabrücker Baumschutz“, die Feministische Antifa (FAntifa), weitere fem-Gruppen, etc., oder auch das Bündnis EPOS (Emanzipatorische Politik Osnabrück), in dem auch wir als WabOS Mitglied sind. Wenn ihr Fußball und Subkultur verbinden möchtet, dann sucht doch mal nach der „Brigade Nord 1516“, einer Fangemeinschaft des VfL Osnabrück der ganz besonderen Art. Hinweisen möchten wir euch dringend auch auf die SOLWODI-Sisters Osnabrück, eine lokale Bündnis-Gruppe aus SOLWODI (solidarity with women in distress) und SISTERS e. V.: Gemeinsam gegen Prostitution und Menschenhandel. (Kontakt zur Ortsgruppe: solwodi-sisters’at’riseup.net).

Viele der Gruppen werden auch auf den Seiten des SubstAnZ vorgestellt. Eine unvollständige Liste (studentischer) Initiativen findet ihr beim StuRa (Studierendenrat der Uni) oder fragt einfach beim AStA der Uni bzw. beim AStA der Hochschule nach. Im Uni-AStA findet ihr auch die drei autonomen Referate für ausländische Studierende, für Schwule* und für Lesben* und anderen Frauen*.

Ansonsten gibt es noch das empfehlenswerte Café Mano Negra (Alte Münze 12, gegenüber vom Uni-AStA), in dem ihr – am besten mittwochs und eventuell freitags nach der Mensa so ab 14 oder 15 Uhr – viel radikalen Lesestoff und Heißgetränke, einen Infoladen und nette Menschen zum Quatschen findet.

P. S.: Haben wir eure coole Gruppe in Stadt oder Landkreis Osnabrück hier bislang nicht erwähnt??? Das geht gar nicht! Also, mailt uns einfach an: wabos’at’riseup.net

P. P. S.: Nach den bekannten Paragrafen aus dem Dschungel haften wir nicht für die Inhalte der bei uns verlinkten websites!

P. P. P. S.: Und auch an dieser Stelle nochmal der Hinweis, dass das Thema Datenschutz für uns sehr wichtig ist und wir keinen Schabernack mit euren Besuchen auf unserer Seite, euren Mails an uns und persönlichen Infos treiben. Trotzdem und immer: Checkt eure Browser wegen der Cookie-Einstellungen, nutzt alternative, sichere Anbieter*innen für apps, software, e-mail clients, chat-Programme auf smartphones, tablets, PCs … für die vielfältigen Möglichkeiten, die das worldwide web uns beschert. Und: Rockt eure Rechner mit Linux und blättert doch mal in den Publikationen des Chaos Computer Club!

November 2016: Initiativantrag & Konzept

Wir haben ’nen Plan! Na, zumindest Vorschläge dazu. Im November 2016 haben wir dem Stadtrat und der Stadtverwaltung ein langes Konzept eingereicht, welches sich auf die B-Pläne Nr. 616 und 617 bezieht. Ihr findet es hier als pdf: Konzept_WabOS_public

Dies ging einher mit unserem Initiativantrag auf eine Vergrößerung der Fläche und Bewohner*innenzahl unserer WabOS als Antwort auf die in Frage zu stellenden Wohnbebauungspläne. Den Initiativantrag findet ihr im Konzept und als pdf in Kurzversion hier: Plan_plus_Erlaeuterung

„We don’t just want a piece of the cake, we want the whole f***ing bakery!“

Osnabrück ist unsere Stadt. Nicht die einiger weniger Reicher.

Für mehr Freiräume! Für kulturelle Vielfalt! Für Selbstverwaltung und einen gemeinsam kreativ gestalteten Lebensraum! Für eine bunte Stadt!

Oktober 2016: Solidarität vom SubstAnZ

Solidaritätserklärung des SubstAnZ mit dem Wagenplatz WabOS


WabOS bleibt! Für den Erhalt von Freiräumen in Osnabrück und überall!

Es ist wieder soweit, dass einer der wenigen Freiräume in Osnabrück existenziell bedroht ist. Die WabOS (Wagenburg Osnabrück) befindet sich seit 19 Jahren am Finkenhügel auf einem von der Stadt gepachteten Grundstück. Dort leben die Bewohner*innen in Bauwagen und setzen den gesellschaftlich genormten Wohnverhältnissen einiges an Experimentierfreude entgegen.

Warum soll mensch den halben Monat für die Miete arbeiten? Warum leben die meisten isoliert voneinander in Häuserkomplexen der Anonymität?
Mit diesen und anderen Fragen will die WabOS auch weiterhin im Hier und Jetzt unsere Subkultur bereichern, käme die Stadt Osnabrück nicht mit einer geplanten Bebauung um die Ecke. Mangelnder Wohnraum und mehr Geld für den Haushalt sind die Argumente.Die Wagenburg ist bereits bezahlbarer und schützenswerter Wohnraum. Der Westerberg braucht nicht mehr „Edelbauland“. Es gibt laut Leerstandsmelder und Baulandkataster bereits erschlossenes Bauland bzw. Leerstand in der Stadt. Und der Finanzhaushalt der Stadt wird nicht dadurch „gerettet“, dass der naturnahe Rückzugsort dem Rest der teuren Wohngegend am Westerberg angeglichen wird und den kapitalistischen Interessen der Stadtverwaltung weichen muss.Wir unterstützen die Forderung der WabOs, von der Stadt als das anerkannt zu werden, was sie ist. Die betroffenen Menschen sollten zumindest jetzt in die scheinbar unumgängliche Bebauung mit einbezogen werden, damit sie ihren Lebensraum selbst gestalten können.Wir Freiräume halten zusammen!

SubstAnZ Plenum vom 12. Oktober 2016

September 2016: Infobroschüre & Flugblatt

Die ausführliche Infobroschüre, die wir aufgrund unserer bedrohlichen Situation im September 2016 veröffentlicht haben, findet ihr hier als pdf: Infobroschuere_WabOS_kleinesVolumen An Aktualität hat sie bislang (leider!) nix eingebüßt.

Hier ist außerdem das kurze Flugblatt, das wir in dem Zuge ebenfalls veröffentlicht haben.

 

Fühlt euch frei die Infos zu vervielfältigen und die Inhalte zu nutzen!!!

August 2016: Die WabOS, der Sand im Getriebe

Ende August 2016 wurde in der Lokalpresse erstmals – und mit einer fantastischen Wortwahl! – groß über die WabOS und ihre Bewohner*innen berichtet; darüber, dass eine Vertreibung unseres Projektes von uns nicht hingenommen wird; darüber, dass wir uns nicht einfach aus unserem Zuhause verdrängen lassen werden. Seit dem weiß Osnabrück Bescheid… über uns „bürgerliche Gallier*innen im Kampf ums Paradies“ ; )

Den ganzen NOZ-Artikel findet ihr inklusive Video und Fotos hier, den coolen Kommentar über den Sand im Getriebe hier. Have fun!